Direkt zum Inhalt springen

Regierungsrätin Monika Knill

Aktuelles

«Umbruch am Bodensee – vom Konstanzer Konzil zur Reformation» – so heisst der Abschlussband der Reihe «Der Thurgau im späten Mittelalter». Dieser Doppelband wurde am Donnerstagabend im Rahmen einer Vernissage in der Bibliothek im Kloster Fischingen der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Band befasst sich mit den politischen und religiösen Entwicklungen des Thurgaus und des Bodenseeraums zwischen dem Konstanzer Konzil und der Reformationszeit.

Im Buch beleuchten 17 Autorinnen und Autoren aus den Fachbereichen Geschichte, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Theologie die Entwicklungen im Thurgau an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit. Und diese Zeit zwischen dem Konstanzer Konzil (1414-1418) war eine turbulente. «Damals kam ein Prozess in Gang, der die Weichen für die Zukunft der Region stellte. Altes wurde zerschlagen, Neues begann sich zu entwickeln. Langsam, aber unaufhaltsam», erläuterte Silvia Volkart, Herausgeberin und Projektleiterin der Buchreihe «Der Thurgau im späten Mittelalter» in ihrer Vernissagerede. Sie sprach davon, wie sich die Herrschaftsverhältnisse in dieser Epoche veränderten, was das für die Menschen im Alltag bedeutete und weshalb das kirchliche Leben im Thurgau eine ganz eigene Entwicklung nahm. Mit ihren bunten Schilderungen des Buchinhalts weckte sie die Neugierde auf den Abschlussband, der nach ihrer Rede von Urs Hofmann, Verlagsleiter NZZ libro, offiziell an Regierungsrätin Monika Knill übergeben wurde.

Regierungsgebäude Frauenfeld

Department für Erziehung und Kultur

www.dek.tg.ch